Welche Buchungsereignisse werden in die Zahlungs- und welche in die Belege-Datei exportiert?
In der Zahlungsdatei sind prinzipiell alle realen Zahlungseingänge sowie Zahlungsabgänge enthalten (meistens Bank und PayPal).
In der Belegdatei sind alle Rechnungen und Gutschriften enthalten. Weiterhin werden alle virtuellen Zahlungseingänge, die zum Ausgleich des pixi Kundenkontos angelegt wurden, mit in diese Datei exportiert, sofern diese Funktion im pixi Control Center aktiviert ist (Export aller automatischen Kundenkontobuchungen auf AN). Auch weitere manuelle Buchungsereignisse finden sich in der Belegedatei wieder.
Eine einzelne Filterung, welche virtuellen oder manuellen Buchungsereignisse exportiert werden sollen ist nicht möglich. Wenn Sie dies allerdings wünschen, so könnten Sie bei allen nicht benötigten Buchungsereignissen als ein gemeinsames Verrechnungskonto hinterlegen z.B. 0815 und die Buchungen nach Einspielung in Ihrer Buchhaltung dann über das Konto löschen.
Können Buchungskonten nachträglich geändert werden?
Prinzipiell können reale Zahlungseingangskonten und Zahlungsausgangskonten nur stichtagsgenau geändert werden. Änderungen an diesen Konten wirken sich nicht in die Vergangenheit aus. Reale Zahlungsvorgänge sind all jene, welche in pixi eingelesen oder von pixi aus angewiesen werden. Dazu gehören in aller Regel alle Bank- und PayPal-Konten.
Buchungskonten aus der Standardkontentabelle des pixi Control Centers oder der manuellen Buchungskonten des pixi Kundenservice können Sie jederzeit ändern. Diese Änderungen wirken sich entgegen der realen Zahlungseingangskonten auch in die Vergangenheit aus.
Welche Wirkungsweise hat der Filter "Shops" im Buchhaltungsexport?
Auswahl eines bestimmten Shops: Hierbei werden lediglich Buchungen exportiert, welche ganz klar diesem Mandanten von pixi zugewiesen sind.
Debitorenunspezifische Zahlungen wie z.B. Nebenkosten sind in pixi keinem Debitor zuordenbar und bleiben somit auf dem Sammelkonto stehen und werden bei der Auswahl eines bestimmten Shops nicht mit exportiert.
Auswahl des Filters "Alle Shops": Durch einen Export aller Shops werden sämtliche in pixi eingelesene Bankbuchungen mitexportiert - unabhängig davon, ob die Buchungen tatsächlich pixi Vorgängen zuzuordnen wären.
Weiterhin dient ab pixi AVA Update 14 der Shopfilter zur Auswahl von Kostenstellen, insofern diese im pixi Control Center in der Tabelle Shop hinterlegt sind.
Warum sind einige DTAUS / SEPA Ereignisse nicht im Buchhaltungsexport enthalten?
Solange sich diese noch im Status "An Bank gesendet" befinden, gelten diese als nicht von der Bank bestätigt und werden daher nicht im Buchhaltungsexport exportiert. DTAUS / SEPA Ereignisse werden erst exportiert, wenn diese auf Abgeschlossen stehen.
Eine Ursache für nicht abgeschlossene DTAUS / SEPA Zahlungsanweisungen kann der fehlende Import von sogenannten Splitbuchungen in pixi sein. Der Export von Splitbuchungen muss je nach Bank und Bankensoftware ggf. explizit von diesen aktiviert bzw. eingestellt werden. Bei Problemen und Fragen bitten wir Sie, sich diesbezüglich an Ihre Bank zu wenden.
Nur anhand des Imports der Splitbuchungen ist pixi in der Lage, eine Verknüpfung zu der Zahlungsanweisung herzustellen. Im Zweifel sollten Sie bei Ihrer Bank nach der Möglichkeit der Aktivierung von Splitbuchungen fragen.
Warum wird ein Firmenkunde auf ein umsatzsteuerpflichtiges Buchungskonto für Privatkunden gebucht?
In älteren pixi Releases wurde die UStID nur in der Rechnungsadresse gepflegt und nicht in der Versandadresse. Da für die Berücksichtigung des Steuervorfalls die Versandadresse entscheidend ist, muss die UStID auch zwingend in dieser hinterlegt sein.
In neueren pixi Releases wurde der Export mit der Rechnungserzeugung harmonisiert und daher sind der Bestelltyp (B2B/B2C), der Haken im Kundenservice "Nettopreise für diese Bestellung" und das Versandland für die Besteuerung/Besteuerungsart für die Zuweisung entscheidend.
Warum werden die Buchungskonten der Ländermehrwertsteuer nicht korrekt angesteuert?
Bitte überprüfen Sie die Standardkontentabelle auf Sinnhaftigkeit. Die Konten für Umsätze von EU-Privatkunden (steuerpflichtig) und EU Firmenkunden (steuerfrei) dürfen nicht identisch sein.
Wo können Rabattkonten für Lieferschwellen-Länder hinterlegt werden?
Seit pixi AVA Update 6 (pixi LOU Update 31) können separate Konten für Rabatte/ Gutscheine hinterlegt werden.
Siehe auch: Bestimmung des MwSt.-Satzes für Kundenbestellungen
Für Anwender früherer pixi Versionen ist es noch nicht möglich Rabattkonten zu hinterlegen, sodass im Falle der Nutzung von Rabatten in pixi dementsprechend falsche Umsätze für das entsprechende Lieferschwellen-Land ausgegeben werden. Der Rabatt wird aktuell also weiterhin auf das jeweilige Rabattkonto des Standard-Konten-Plans gebucht.
Bitte wenden Sie sich an den pixi Support und vereinbaren Sie einen zeitnahen Update Termin.
Kontenbeschriftungen fehlen nach Einlesen der exportierten Datei in DATEV
Wenn Sie eine exportierte Datei in DATEV importiert haben und feststellen, dass Kontenbeschriftungen fehlen, dann kann die Ursache hierfür ein oder mehrere Anführungszeichen ( " ) im Firmenfeld oder Buchungstext sein.
Um das Problem zu beheben, gehe Sie wie folgt vor:
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Legen Sie sich eine Sicherheitskopie der Datei an.
Einfach die Datei nochmals in den gleichen Ordner kopieren (der Name ändert sich automatisch).
Öffnen Sie die exportierte Datei in einem Editor, wie z. B. Notepad oder Notepad++ oder MS Word.
Entfernen Sie die Anführungszeichen aus der Datei.
Speichern Sie die Änderungen und importieren Sie die geänderte Datei in DATEV.
Hat der Import funktioniert, können Sie die Sicherheitskopie löschen.